Seite auswählen

 

 

Präqualifizierung

 

Unter Präqualifizierung versteht man eine vorwettbewerbliche Eignungsprüfung, bei der potenzielle Lieferanten nach speziellen Vorgaben unabhängig von einer konkreten Ausschreibung ihre Fachkunde und Leistungsfähigkeit vorab nachweisen.

Dieses in anderen europäischen Ländern schon länger gebräuchliche Verfahren gewinnt zunehmend auch in Deutschland an Bedeutung. Dadurch entsteht eine standardisierte Unternehmensakte für die Präqualifikation, das „virtual company dossier“ zur Identifikation potenzieller Auftragnehmer.

 

 

Nadine Kauf

  • Physiotherapeutin
  • Präqualifizierte Speziallistin
  • Medizinprodukteberaterin

 

   kontakt

 

 

 

 

 

Eignungskriterien für PQ-Verfahren

Die Empfehlungen sind nach § 126 Abs. 1 Satz 3 SGB V für eine einheitliche Anwendung der Anforderungen zur ausreichenden, zweckmäßigen und funktionsgerechten Herstellung, Abgabe und Anpassung von Hilfsmitteln festgeschrieben. Bei den heranzuziehenden Eignungskriterien für eine Präqualifizierung handelt es sich um Rahmenbedingungen, die für alle Versorgungssituationen identisch sind.

Die Eignungskriterien für eine Präqualifizierung betreffen die folgenden Anforderungsbereiche:

  • Berufliche Anforderungen an den fachlichen Leiter
  • Allgemeine Anforderungen an das Unternehmen und die Betriebsstätte(n)
  • Organisatorische Voraussetzungen
  • Räumliche Voraussetzungen
  • Sachliche Ausstattungsvoraussetzungen

Die Krankenkassen können im Einzelfall zu einzelnen, noch nicht durch den GKV-Spitzenverband festgelegten Anforderungen, Regelungen mit den Leistungserbringern vereinbaren.